Hier ist die Welt noch in Ordnung

Tipps gegen das Tief nach dem Urlaub

Nach einem wundervollen Urlaub, in dem banale Alltagstätigkeiten und das tägliche Pendeln zur Arbeitsstätte schnell vergessen waren, holen einen ebendiese Dinge schneller wieder ein, als einem lieb ist. Der erste Arbeitstag erscheint zäh wie Kaugummi, das E-Mail-Postfach will einfach nicht leerer werden, der Terminkalender ist prall gefüllt und irgendwie ist man ständig abgelenkt, weil sich die Gedanken noch immer nicht vom Urlaubsort lösen möchten. Auch Zuhause wird die Situation nicht besser. Wurde man vor kurzem noch von freundlichem Personal bedient, ist man plötzlich wieder selbst für seine Mahlzeiten verantwortlich. Man fühlt sich erschöpft, ohne Motivation und in manchen Fällen gar traurig. Selbst die unzähligen Urlaubsfotos oder -videos schaffen in den meisten Fällen keine Abhilfe, manchmal machen sie die Sehnsucht nach Meer und Palmen sogar noch schlimmer.

Was ist der Grund?

Befindet man sich in einer solchen Lage, sprechen die Experten vom sogenannten Post-Holiday-Syndrom. Das mag zunächst schlimm klingen, ist laut den Verhaltensforschern aber eine ganz natürliche Erscheinung, die meist nach drei Tagen wieder verschwindet und wirklich jeden von uns erwischen kann. Es wird von Fällen berichtet, bei denen sich das Post-Holiday-Syndrom schon zwei Tage vor dem Ende des Urlaubs bemerkbar macht, weil man bereits an den bevorstehenden Stress im Büro denken muss. Dabei ist eine Sache klar: Je länger der Urlaub angedauert hat, desto schwieriger wird es, zuhause wieder in Fahrt zu kommen. Laut den Experten ist es daher übrigens erholsamer, den Jahresurlaub auf fünf bis zehn Tage im Quartal aufzuteilen, anstatt ihn in einem Stück zu planen.

Was kann man in der Arbeit tun?

Die beste Medizin wäre wohl, gleich in den nächsten Urlaub aufzubrechen. Da dies aber wohl aus mehreren Gründen bei den meisten kaum möglich sein dürfte, muss man sich mit Tricks selbst  dabei helfen, dem Tief zu entkommen. Wenn es eure Tätigkeit zulässt, solltet ihr so langsam wie möglich mit der Arbeit beginnen. Das bedeutet natürlich nicht, dass man die Hälfte des Tages mit Kaffeekochen verbringt. Hilfreich ist eher eine klare Einteilung der aufgestauten Arbeit. Wenn ihr es schafft, den großen Berg in überschaubaren Stücken nach Priorität abzutragen, nehmt ihr euch damit selbst den Druck und findet schneller in die alltäglichen Abläufe zurück, bevor alles wieder seinen geregelten Weg einschlägt.

Nehmt ein Souvenir oder ein besonders schönes Foto mit und verschönert damit euren Schreibtisch. Redet mit euren Kollegen über euren Urlaub und tauscht euch aus, denn ein gutes Gespräch kann die eigene Stimmung erheblich verbessern. Vielleicht erhält man bei der Gelegenheit ja auch eine gute Empfehlung für den nächsten Trip – das motiviert ungemein!

Und danach?

Versucht soviel Zeit wie möglich im Freien zu verbringen. Geht in der Mittagspause in den Park und macht einen kurzen Spaziergang, die frische Luft wird euch gut tun! Abends könntet ihr eine Runde joggen gehen oder Fahrrad fahren, wenn es die Zeit erlaubt. Trinkt viel Wasser und wenig(er) Kaffee. Beschränkt euch in dieser Zeit auf frisch gepresste Säfte und/oder Kräutertees und vermeidet Alkohol. Alles, was den Körper zusätzlich belastet, wirkt sich unausweichlich auf euer Empfinden aus. Besonders wichtig, wenn euch zusätzlich zum Tief noch der Jetlag verfolgt: Gesunder Schlaf. So schwer, wie es euch vielleicht fallen mag, achtet auf einen regelmäßigen Schlafrhythmus. Wer morgens ausgeruht aufsteht, tritt dem bevorstehenden Tag gleich viel entspannter entgegen.

Bereichert euren Feierabend mit Dingen, die Ihr gerne tut. Lest zum Beispiel ein gutes Buch oder legt eure Lieblingsserie ein! Auch Veränderungen können Positives bewirken. Sucht euch ein neues Hobby oder schreibt euch für einen Sprachkurs ein. Am besten wählt ihr eine Sprache , die euch im nächsten Urlaub hilfreich sein kann. Bei jeder Stunde denkt ihr so an euer Vorhaben, das steigert die Vorfreude ungemein. Wie bereits weiter oben schon angesprochen: Plant eure Urlaubstage lieber so ein, dass ihr das ganze Jahr über viele kleine Kurztrips unternehmt. Auf diese Weise habt ihr öfter etwas, worauf ihr euch freuen könnt und die Wahrscheinlichkeit erneut am Post-Holiday-Syndrom zu “erkranken”, sinkt um ein Vielfaches!

Wir hoffen, ihr erholt euch dank unserer Tipps recht schnell von eurem Tief. Habt ihr noch weitere Tipps für uns? Wie geht ihr mit so einer Situation um?

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