Für Kaffee um die Welt

Alle kennen ihn. Die meisten lieben ihn. Viele brauchen ihn – den morgendlichen Kaffee. Wer ihn entdeckt hat? Überlieferungen zufolge sollen es äthiopische Ziegen gewesen sein, die die heutzutage so beliebte belebende Wirkung von Kaffee als Erste am eigenen Leibe zu spüren bekommen haben. Der zuständige Hirte stellte fest, dass ein Teil seiner Herde sich nachts nach einem langen Tag auf der Weide wie gewohnt erschöpft schlafen legte, während die andere Hälfte der Tiere noch vergnügt und unermüdlich umhersprang. Da kam der Hirte auf die Idee, selbst von den dunkelgrünen Pflanzen mit den roten Beeren zu kosten. Auch er wurde mit neuer Energie beschenkt, fühlte sich erquickt und konnte die ganze Nacht aufbleiben. All dies soll sich in der Region Kaffa ereignet haben, von der sich die Bezeichnung des Kaffees in zahlreichen Sprachen (z. B. deutsch Kaffee, französisch café, englisch coffee) abgeleitet haben soll. In den darauffolgenden Jahrhunderten breitete sich der Kaffee und die damit verbundene  Kaffeekultur über den arabischen Raum auch nach Europa aus. Deshalb muss man nicht zwingend nach Äthiopien reisen, um in den Genuss hervorragenden Kaffees zu kommen. Auch einige Adressen in unserer näheren Umgebung sind für ihre ganz eigenen Versionen des anregenden schwarz-braunen Aufgusses bekannt. Auto Europe präsentiert ein paar Kaffee-Highlights in nächster Nähe.

Wien
Café Zentral ist das wohl bekannteste Kaffeehaus Wiens. Zwar müssen Besucher manchmal etwas länger warten, bis ihnen ein Platz an einem der einladenden Tische zugewiesen wird – doch das Warten lohnt sich allemal. Hier erleben Sie Wiener Kaffeehaus-Kultur aus nächster Nähe. Eine etwas unbekanntere Adresse, unter Kaffeeliebhabern ein echter Geheimtipp, ist das nahe der Haltestelle Schottentor gelegene CaffèCouture. Dem Inhaber und Gründer Georg Branny wird nachgesagt, dass er ein Meister seines Fachs sei. So beschrieb den Barista einst ein Journalist: Einerseits beherrscht er zwar die hohe Kunst des Espresso-Machens, gewann mehrere Staatsmeister-Titel und weiß so ziemlich alles über die braunen Bohnen und deren cremige Essenz; andererseits kann Georg Branny aber auch noch viel mehr: Er ist Show-Man, Coffee-Entertainer und weltweit einer der ganz wenigen Spezialisten für Cocktails in klassischer Bar-Tradition unter Verwendung von Espresso. Nicht verpassen!

München
Den besten Kaffee in München bekommen Sie sicherlich im Café Vits. Das zentral am Isartor gelegene Café besticht mit einer ansprechenden, in klaren Grüntönen gehaltenen Einrichtung, die vor allem zur Mittagszeit zahlreiche Besucher anzieht. Hier bekommen Sie Espressi, Cappuccini, Latte Maccchiato – und für den großen Hunger gibt es etwa leckere Salate oder hausgemachtes Curry. Zudem gibt es eine große Auswahl eigens importierter, exquisiter Kaffeesorten, die Sie vor Ort mahlen lassen können. Weiteres Highlight sind die Kaffeeseminare, die hier durchgeführt werden. Sie wollten schon immer mehr über die professionelle Zubereitung von Kaffee erfahren oder lernen, wie Sie eigenhändig entzückende Figuren in den Milchschaum zaubern können? Hier geht es zu den Workshops.

Rom
Hier finden Sie ihn, den waschechten Espresso. Laut der Süddeutschen Zeitung gibt es den besten Kaffee der Stadt im Caffè Sant Eustachio, das sich wenige Meter hinter dem Pantheon befindet. Die Auswahl in Rom ist groß – und hier bekommen Sie garantiert noch hauseigene Spezialitäten. Fragen Sie einfach beim Personal nach. Viele weitere Stimmen schwärmen ebenfalls vom Eustachio. So schreibt ein begeisterter Besucher: Obwohl der Laden nicht ganz in der Nähe unseres Hotels war, gingen wir jeden Tag dorthin – der Kaffee und alle Milchvariationen, die wir ausprobierten, waren nichts weniger als großartig. Gelobt wird außerdem das La Tazza d´Oro, auch in der Nähe des Pantheons. Geheimtipp fernab der Touristenströme: Bar del Cappuccino Via Arenula, 50.

Wo haben Sie Ihren allerbesten Kaffee getrunken? Wir sind gespannt auf Ihre Tipps!

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