Zehn großartige Inseln

10 großartige Inseln und deren tierische Bewohner

Begleiten Sie uns in diesem Blog auf eine Reise um die Welt zu zehn großartigen Inseln mit tierischen Bewohnern.

Nationalpark Komodo, Indonesien

Diese Insel verbirgt sich tief im indonesischen Archipel, fernab der Zivilisation. Ein Ort, der so einzigartig ist, wie ein antikes Relikt. Hier verstecken sich die beeindruckenden Komodowarane, die bis zu drei Meter lang und 70 Kilo schwer werden können. Nirgendwo sonst auf der Erde kann man diese gefährlichen, urzeitlichen Bestien bestaunen, natürlich nur in Begleitung von fachkundigen Parkwärtern. Darüber hinaus bietet die Insel atemberaubende Flora und Fauna, die wie aus einem Abenteuerfilm zu stammen scheint. Wenn Sie eine Reise nach Indonesien planen, sollte diese Insel auf jeden Fall auf Ihrer Liste stehen.

Komodowaran

Die Schlangeninsel, Brasilien

Die Queimada Grande, besser bekannt unter dem Namen Schlangeninsel, liegt etwa 145 Kilometer von Sao Paulo entfernt und gilt als die vielleicht tödlichste Insel der Welt. Wie der Name bereits vermuten lässt, beheimatet diese Insel eine enorme Zahl an Insel-Lanzenottern. Diese Gattung zählt zu den giftigsten Schlangen der Welt. Auf einer Fläche von 43 Hektar leben hier über 4.500 dieser Exemplare. Daher gilt die Insel als so gefährlich, dass die brasilianische Regierung Besuche verbieten ließ. Einzige Ausnahme sind Forscher und die brasilianische Marine, die den Leuchtturm der Insel instand halten. Um diesen Ort sollten Sie lieber einen großen Bogen machen!

Die Schweineinsel, Bahamas

Die Bahamas sind eine kleine Inselgruppe in der Karibik, beliebt für ihre fantastischen Strände und das kristallklare Wasser. Auf der kleinen, unbewohnten Insel Big Major Cay bietet sich Ihnen ein recht außergewöhnlicher Anblick: Viele, viele Schweine wälzen sich hier im Sand und schwimmen fröhlich im Meer herum! Wie und wann die Schweine auf die Insel kamen, ist nicht genau bekannt, aber die Tiere scheinen es zu verstehen, wie man auf einer einsamen Insel überlebt. Besucher dürfen mit den Schweinen schwimmen und einige unvergessliche Fotos schießen. Beim Schnorcheln lassen sich zudem Schildkröten beobachten. Ein einmaliges Erlebnis!

Schwein im Meer

Die Kanincheninsel, Japan

Die Insel Okunoshima, auch Kanincheninsel genannt, ist etwa drei Kilometer vom Festland entfernt und liegt in der Seto-Inlandsee. Ihren Namen bekam die Insel wegen der vielen wilden Kaninchen, die hier leben. Ursprünglich wurden die Tiere im Zweiten Weltkrieg als Versuchsobjekte für eine streng geheime Chemiefabrik der Regierung auf die Insel gebracht. Nach Kriegsende wurde Okunoshima zu einem Park umgestaltet, in dem die Kaninchen frei gelassen wurden. Derzeit leben hier ca. 750 Tiere. Dabei sind diese alles andere als scheu, gern bewegen sie auf Besucher zu und fressen sogar aus der Hand.

Assateague Island, USA

Während die nördliche Hälfte dieser Insel zum US-Bundesstaat Maryland gehört, zählt die südliche Hälfte zu Virginia. Bekannt ist diese Insel für die wilden Pferde, die hier frei herum laufen. Aufgrund der im Vergleich zu den Pferden auf dem Festland kleineren Größe, wird oft diskutiert, ob es sich hierbei um Pferde oder Ponys handelt. Da es so viele Tiere gibt, sind Begegnungen während eines Spaziergangs am Strand keine Seltenheit. Doch auf der Insel gibt es nicht nur Pferde zu sehen: Wundervolle Strände, Flüsse zum Kanufahren, verschiedene Hirsch- und Reharten und über 320 Vogelspezies!

Wilde Pferde auf Assateague

Weihnachtsinsel, Australien

Die Weihnachtsinsel befindet sich ungefähr 483 Kilometer südlich von Indonesien und etwa 2575 Kilometer vom Festland Australiens entfernt. Trotz dieser Entfernung zählt die kleine Insel als kleiner Teil Australiens. Da hier nur 2.000 Einwohner leben, ist der Großteil der Insel mit Regenwald bedeckt und völlig unberührt. Wegen der außergewöhnlichen Flora und Fauna wurde 1980 ein Teil der Insel (ca. 85 Quadratkilometer) von der Regierung Australiens zum offiziellen Nationalpark ernannt. Besonders bekannt ist die Weihnachtsinsel für die Wanderung unzähliger roter Krabben, die je nach Mondphase und Beginn der Regenzeit aus dem Wald ins Meer strömen, um ihre Eier abzulegen. Genau vorhersagen kann man dieses Schauspiel leider nicht, für gewöhnlich rechnet man aber mit der Zeit von Ende November bis Januar.

Runde, Norwegen

Diese Insel liegt an der Westküste Norwegens, einer Gegend, die besonders für ihre Fjorde und steilen, schneebedeckten Berge bekannt ist. Hier leben gerade einmal 100 Menschen, die sich die Insel mit etwa 700.000 Seevögeln “teilen”. Der wahre Star ist dabei der Papageitaucher (Puffin). Viele Touristen aus aller Welt kommen hier her, um den prägnanten Schnabel und die außergewöhnlichen Farben dieses Seevogels mit eigenen Augen zu sehen. Über 100.000 Vögel dieser Art sind auf Runde heimisch.

Papageitaucher

Die Katzeninsel, Japan

Katzen sind in Japan sehr beliebt. So findet man im ganzen Land über ein dutzend sogenannter Katzeninseln. Eine der bekanntesten ist die Insel Aoshima, ein echtes Highlight für alle Katzenliebhaber. Sobald Sie aus der Fähre steigen und den ersten Schritt auf der Insel machen, werden Sie umringt von einer überwältigenden Zahl an Katzen. Diese werden zwar regelmäßig gefüttert, der Hunger scheint aber trotzdem unstillbar. Als Besucher können Sie die Tiere füttern und fotografieren. Dabei sollten Sie aber jegliche Nahrung sicher im Rucksack verstauen, ansonsten kann es leicht passieren, dass etwas von Ihrem Vorrat verloren geht.

Seal Island, Südafrika

Auf diesem Fleckchen Land an der Küste Südafrikas, nahe Kapstadt, können Sie Zehntausende Robben beim Sonnenbaden beobachten. Auf der nur zwei Hektar großen Insel leben etwa 64.000 Robben! Zwar ist der Anblick der Insel ein echter Blickfang, der Gestank macht diese Insel aber zu einem Ort, den man sich am besten aus reichlicher Entfernung ansieht. In Kapstadt und anderen umliegenden Städten werden Ihnen viele Bootsfahrten zur Seal Island angeboten. Auf dem Weg dorthin sehen Sie mit etwas Glück Wale und Weiße Haie, die um die Insel herum auf die Jagd gehen.

Seal Island

Die Hühnerinsel, USA

Die Insel Kauai in Hawaii scheint unter vollständiger Kontrolle von Hühnern zu sein. Sie sind überall: Auf Parkplätzen, auf den Feldern, im Müll und überall wo man sonst noch hinsieht. Wie die Hühner auf die Insel gelangten, weiß niemand so genau. Einige glauben, dass die Volksgruppe der Polynesier sie vor langer Zeit auf die Insel brachten, bestätigt oder bewiesen ist dies aber nicht. Was man jedoch weiß: Im Jahr 1992 zerstörte ein Hurrikan viele Hühnerställe auf der Insel. Daraufhin ergriffen die Tiere natürlich die Flucht und konnten sich im Laufe der Zeit ohne Angst vor natürlichen Fressfeinden vermehren. So erhöhte sich die Bevölkerung der Hühner exponentiell, zum Leidwesen der menschlichen Einwohner. Mittlerweile gehören die Hühner zum festen Bestandteil von Kauai und bieten Touristen einen wahrhaft kuriosen Anblick.

Dieser Blogeintrag wurde gepostet unter Auflistungen, Reisen, Tipps, Unterhaltung. Bookmark setzen.

Hinterlassen Sie uns eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*